Klimawandel eine Gefahr für uns alle

Das Klima ändert sich. Es gibt genug wissenschaftliche Beweise dafür, dass ein guter Teil hiervon durch menschliche Aktivitäten verursacht ist und dass er viele schwerwiegende und möglicherweise schädliche Effekte zeigen wird. Treibhausgase kommen von Autos mit Verbrennungsmotoren, Elektrizitätswerken und anderen menschengemachten Quellen. Dies und nicht etwa die natürlichen Klimaschwankungen sind die Hauptursache des heutigen Klimawandels.

Hauptsächlich wegen der Verbrennung fossiler Brennstoffe sind die Konzentrationen von Kohlendioxyd (CO2), dem meistverbreiteten Treibhausgas, höher als jemals in 400.000 Jahren. Dies führt zu einem erhöhten Treibhauseffekt bei dem sich mehr Sonnenenergie in der Atmosphäre ansammelt. Dies führt zu einer Erhöhung der Temperatur und verändert das klimatische System hin zu einem Zustand, den wir noch nicht komplett ermessen können.

CO2 und andere Treibhausgase hat es immer in der Atmosphäre gegeben, was zu dem Klima führt, in dem Leben, wie wir es kennen, sich entwickelt hat. Seit der industriellen Revolution allerdings hat sich die atmosphärische Konzentration dieser Gase durch menschliche Aktivitäten stetig erhöht, was zu einer Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes führt.

Als Konsequenz haben sich die globalen mittleren Temperaturen sowohl über Land als auch über den Ozeanen erhöht, was zu beobachtbaren Auswirkungen und stetig ernsteren Veränderungen führt. Das Eis der Pole schmilzt. Die Gletscher rund um den Erdkreis werden kleiner. Stürme werden immer intensiver und die Ökosysteme der Erde verändern sich. Pflanzen und Tiere bemühen sich, sich dem stetig wandelnden Klima anzupassen ohne wirklich Schritt halten zu können. Weitere klimaverursachte Gefahren zeichnen sich ab.

Neueste Voraussagen des Weltklimarates (im Druck 2012), zeigt eine deutliche Risikozunahme für extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen und Sturzregen verursacht durch Treibhausgase in quasi allen Teilen der Welt auf. Diese Ereignisse haben sich schon seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts vermehrt und es ist vorhersehbar, dass sie in den kommenden Jahren noch häufiger werden. Dies schließt tropische Wirbelstürme und Überschwemmungen durch heftige Regenfälle ein. Die Internationale Energiebehörde (IEA) hat einen sehr ähnlichen Bericht herausgebracht, indem sie davor warnt, dass die Welt kaum mehr fünf Jahre hat, bevor diese Entwicklung unumkehrbar wird.

In den Industrieländern werden diese Veränderungen hauptsächlich ökonomischen Schaden anrichten, auch wenn Leben nicht gespart werden. Die Menschen in den weniger entwickelten Ländern jedoch werden am meisten zu leiden haben, da sie diesen Ereignissen ungeschützter ausgesetzt sind. Dürren und Überschwemmungen werden die Nahrungsmittelproduktion beeinträchtigen und auch die Verbreitung von Krankheiten fördern. Der Klimawandel wird jeden Menschen weltweit betreffen aber die Intensität der Konsequenzen hängt von der Fähigkeit ab, mit solchen extremen Ereignissen fertig zu werden. Diese Fähigkeit ist in den entwickelten Ländern größer als in weniger entwickelten. Zum Abschluss eine gute Nachricht: Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) ist der Ansicht, dass eine notwendige Reduzierung der Treibhausgasemmissionen bis zum Jahr 2020 technisch und ökonomisch machbar ist.

Siehe auch

IEA Bericht 2012

UNDP Bericht, “Bridging the Emissions Gap” (2011)

geschrieben von Br. Bernd Beermann ofm cap

 
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